Adwords oder SEO

Webdesign SEO – Adwords oder SEO?

Nein, die Frage ist nicht Sein oder Nicht-Sein. Adwords oder SEO schließen sich gegenseitig nicht aus.Trafficstrategie by SwissMadeMarketingBeide Verfahren haben durchaus ihre Berechtigung und werden in bestimmten Fällen sogar kombiniert eingesetzt.

Es stellt sich also nicht die Frage, ob Suchmaschinenoptimierung oder Adwords besser ist, sondern welche Ziele ich mit einer Website, bzw. mit einer Kampagne erreichen möchte. Ins Gewicht einer Entscheidung werden natürlich auch die Kosten dieser Aktionen fallen. Beide Methoden bringen zielgerichtet Besucher auf die Website.

Adwords ist eine schnelle, flexible Methode, Suchmaschinenoptimierung ist langsamer, aber nachhaltiger. Im Frühjahr hatte ich das Thema "Suchmaschinenoptimierung vs. Adwords" schon mal angesprochen und verschiedene Vor- und Nachteile aufgezählt.

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Zunächst noch einmal zur Definition, Adwords ist bezahlte Werbung, zum Beispiel bei Google und mit der Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird die Website "google-freundlich" gemacht. Natürlich verbessert das auch die Indexierung der Website in anderen Suchmaschinen.

Adwords oder SEO – die Unterschiede

Kurz zusammen gefasst könnte man sagen, Adwords ist sofort aktiv, aber teuer, denn jeder Klick eines Suchenden muß bezahlt werden. Sobald die Anzeige aber deaktiviert wird, bleibt der Besucherstrom weg. Suchmaschinenoptimierung dagegen ist träge, sie wirkt sich erst nach Wochen, vielleicht sogar nach wenigen Monaten aus und wenn die Optimierung eingestellt wird, dann bricht der Traffic nicht gleich zusammen.

Genauso wie bei der OnPage-Optimierung muß bei Schaltung von Adwords eine Suchwort-Analyse gemacht werden. Nur wenn die Keywords optimal ausgewählt wurden, wird der Besucherstrom auf der Website zielgerichtet sein. Man sollte also hier genau und zuverlässig arbeiten.

Auf lange Sicht dürfte SEO (Search Engine Optimization) kostengünstiger sein, denn sind die Inhaltsseiten einmal optimiert und durch Suchmaschinen indexiert, dann steigt die Website im Ranking und stabilisiert sich durch jeden neuen Blog-Artikel.

Bei den Adwords-Anzeigen sieht es so aus, dass man für einen Klick zwischen 50 ct bis zu mehrere Euro bezahlen muß. Will man also monatlich 1.000 Besucher auf seiner Website haben, dann fallen minimum etwa 500 Euro bis mehrere tausend Euro an. Bei einer guten Konversationsrate, sagen wir von 5 Prozent, kommen also etwa 50 Käufe zustande. Ist die Website aber nicht marketinggerecht gebaut, dann bleiben vielleicht nur 2 Prozent Conversion oder sogar weniger.

Adwords oder SEO – beides macht Arbeit

Wenn man die möglichen Kosten von Adwords betrachtet, dann versteht sich von selbst, dass permanente Kontrolle angesagt ist. Die Suchworte und der Besucherstrom (Traffic) müssen genau überwacht werden, sonst übersteigen die Kosten schnell die eingefahrenen Umsätze.

Wie gesagt, SEO ist träger, man braucht am Anfang etwas Geduld, bis sich die Arbeiten auswirken. Aber es ist nachhaltiger und meiner Meinung nach in Verbindung mit sozialen Netzwerken effektiver. Mancher SEO jammert, dass es schwierig sei, Backlinks zu bekommen. Wer seine sozialen Netzwerke gut ausbaut und viele Freunde hat, kennt diese Probleme nicht. Web 2.0 ist komplexer geworden.

Mit alten Marketingtechniken kommt eine Website nicht in die Gänge und wer weiß, wie lange die "alte" Suchmaschinenoptimierungstechnik noch funktioniert. Wer es nicht begreift, dass man sich in soziale Netzwerke zu investieren hat, dem ist nicht zu helfen. Aber Social-Media-Marketing ist nicht die Zukunft, sondern das Heute.

Eins wird sich an der Website-Optimierung nicht ändern, gute Inhalte sind mehr gefragt denn je. Der beste Backlink-Aufbau ist bald für die Katz, wenn die Inhalte schwach sind. Idealerweise wird gute OnPage-Optimierung gleich beim Aufsetzen der Inhaltsseiten berücksichtigt und die halbe Miete ist schon drinne. Wer nach der Publizierung seiner Inhalte gleich Besucher auf seiner Website haben möchte, kann zusätzlich Adwords schalten.


Webdesign SEO – Adwords oder SEO?

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