Von Neuem geboren

Von Neuem geboren

Die geistliche Wiedergeburt

Eines Nachts kam ein sehr hoher Geistlicher der Juden, Nakdimon, das heißt übersetzt Nikodemus, zu Jeschua (Jesus). Er sagte, sie wüssten schon, dass er als Lehrer von Gott gekommen sei, denn sonst könnte er nicht so viele Zeichen tun. Gottes Sohn fackelte nicht lange, sondern antwortete ihm unverblümt: wer nicht von Neuem geboren wird, kann Gottes Reich nicht sehen! (Joh 3,3)

Obwohl Nakdimon einer der höchsten Geistlichen war, verstand er nicht, was der Sohn Gottes damit meinte. Diese Lehre sagt uns auch heute noch, vertraue nicht auf Menschen, selbst wenn sie Bischof oder gar Papst sind. Wenn sie nicht von Neuem geboren sind, dann kennen sie auch den Weg ins Reich Gottes nicht.

Von Neuem geboren

Von Neuem geborenWas ist das, die Wiedergeburt aus dem Geist Gottes und wie kann man diese Neugeburt erlangen? Was muß man dafür tun? Diese Frage gilt es zu klären, denn davon hängt unsere Ewigkeit ab!

In Facebook gibt es darüber viele und teilweise sehr wirre Meinungen. Die einen sagen, man werde durch die Wassertaufe wiedergeboren. Andere wiederum reden von einem bestimmten Reifegrad, den ein Christ erreichen müsse, dass er sich als Wiedergeborener bezeichnen könne. Aber was sagt Gott durch die Bibel?

Zunächst muß uns klar sein, dass der Geburtsvorgang nach den Wehen kein mehrjähriger Prozess ist, sondern  in relativ kurzer Zeit vonstatten geht. Nach der Geburt ist der neue Mensch noch nicht in der Lage, sich selbst zu versorgen, sondern muß noch längere Zeit versorgt, gefüttert und gewaschen werden.

Nicht anders ist es bei der geistlichen Geburt von oben. Auch hier finden Wehen statt, bis der Mensch bereit ist, sich von Herzen auf Gott einzulassen und alleine IHM zu vertrauen. Allein der lebendige Gott entscheidet, ob sich die Herzenshaltung des verlorenen Menschen geändert hat und ob er bereit ist, SEINEM Sohn Jeschua nachzufolgen.

Die Wiedergeburt an sich kann kein Mensch, sondern nur Gott bewirken, aber wie gesagt, Voraussetzung ist eine, gegenüber Gott, ehrliche Herzenshaltung. Man kann Menschen betrügen, aber nicht Gott. Die Frage ist nun, wie kommt man zu einer solchen, echten Herzenshaltung?

Im Neuen Testament heißt es, dass die Menschen durch und durch böse seien und dass sie deshalb Gottes Herrlichkeit verloren hätten. Aber es gibt einen Ausweg aus der Sünde. Gottes Sohn, Jeschua Ha Maschiach (Jesus Christus)  hat sich selbst für unsere Sünden geopfert. Er hat sein Blut für deine und meine Schuld vergossen. Wer das glaubt und vor anderen Menschen bekennt, der wird gerettet. (Röm 10,9f)

Petrus fordert seine Zuhörer auf, Buße zu tun und sich eintauchen zu lassen. (ApG 2,38) Der Begriff Buße wurde von den Kirchen verfälscht, er bedeutet nicht, wir sollen zuerst büßen, sondern Buße bedeutet umkehren, den Sinn ändern. Der verlorene Mensch muß einsehen, dass Gott mit SEINEM Urteil recht hat, dass jeder einzelne verloren und erlösungsbedürftig ist. Diese Einsicht nennt man auch Bekehrung, es ist quasi eine bedingungslose Kapitulation vor Gott: Ja, ewiger Vater, DU hast recht und ich bin im Unrecht, ich bin ein Sünder.

Nach einer echten Bekehrung tut Gott das SEINE und aus einem Verlorenen entsteht durch die Geburt aus Gott ein Kind Gottes:

Wie kommt es zur Wiedergeburt?

Der natürliche Mensch ist tot in Sünden. Trotz natürlicher Frömmigkeit und Sittlichkeit ist er religiös blind, taub für göttliche Dinge und unfrei zum wahren Tun des Guten. Deshalb geschieht die Rechtfertigung allein durch den von Gott gewirkten Glauben.

Durch den Heiligen Geist wird der Sünder zur Erkenntnis seines verlorenen Zustandes gebracht und zur Umkehr geführt. Er wartet mit der Auslieferung seines Lebens an Gott nicht auf „enthusiastische raptus“, sondern bricht unter den Antrieben des Geistes innerlich mit der Sünde. Aber er bleibt ohne göttlichen Frieden und ohne wahre sittliche Kraft, bevor er nicht das grundlegende Ereignis seines irdischen Daseins erlebt hat. Dies ist der Empfang der geistgewirkten Heilserkenntnis und des geistgewirkten Glaubens an die Person des am Kreuz als Mensch stellvertretend gestorbenen und als verklärter Mensch auferstandenen gegenwärtigen Messias Jesus.

Da solche Wahrheitserkenntnis in der Form einer pneumatischen Offenbarung erfolgt, hat ein Philosoph ihr gegenüber vor einem Schwachsinnigen nichts voraus.

Die Versiegelung

Das auf Erkenntnis sich gründende nackte Vertrauen ergreift normalerweise nach einem göttlichen Gesetz augenblicklich den Heiligen Geist als Geschenk, und Jesus versiegelt in seiner wesenhaften Einwohnung die Gültigkeit des Glaubens durch das Geisteszeugnis – eine übernatürliche Krafttat, welche oft dem ganzen Menschen spürbar wird, dem Geiste zu absoluter, unantastbarer Heilsgewissheit, der Seele zu nie gekannter Freude und Seeligkeit und mitunter auch dem Leib zu spürbarer Durchströmung.

Der herrliche Ertrag dieses Rettungsaktes Gottes ist die Freiheit im Geist zur Überwindung des Fleisches. Mit dem Geschenk der zugerechneten Gerechtigkeit nämlich erhält der durch den Glauben Gerechtfertigte zugleich als Gabe den Keim ethischer Gerechtigkeit, die Kraft zu einem neuen Leben, die Voraussetzung für eine völlige Heiligung.

Das Befreitsein der Erlösten vom Zwang zu sündigen und eine Vertiefung der Sündenerkenntnis geht mit dem Fortschreiten der Heiligung Hand in Hand.

Wie dieser unbekannte Autor richtig sagt, beginnt mit der Wiedergeburt der tägliche Heiligungsprozess. Durch den heiligen Geist ist das neue Kind Gottes in der Lage, den schmalen Weg zu beschreiten, in der Gewissheit, dass in der Ewigkeit der ewige Gott und SEIN Sohn Jeschua auf ihn warten.

Da kann man nur noch Hallelujah sagen!


Von Neuem geboren

 

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