Menschliche Überlieferung

Überlieferung oder Gottes Wort

An mehreren Stellen warnt Gott in der Bibel, Seinem Wort etwas zu verändern oder hinzu zu fügen. Selbst bei wiedergeborenen Christen, wo eigentlich der Spruch „sola scriptura“ ernst gemeint ist, hält man sich leider selten an diesen Grundsatz.

Menschliche Überlieferung

Niemand anderer als der Sohn Gottes selbst schalt die Theologen seiner Zeit, dass sie den Gläubigen nicht Gottes Wort lehrten, sondern von Menschen gemachte Dogmen auferlegten. Vergleiche Mt 15,3:

Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Warum übertretet auch ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen?

Auch in den vergangenen Jahrhunderten wurden die Gläubigen manipuliert, menschliche Überlegungen für Wahrheit zu halten. Leider machen sich die wenigsten Gläubigen die Mühe, diese Lehren anhand der Bibel zu durchleuchten oder auch nur ihren gesunden Menschenverstand zu benutzen um die Widersprüche ad absurdum zu führen.

menschliche ÜberlieferungManchmal habe ich den Eindruck, dass es ihnen gerade recht ist (Joh 5,43f), dass sie jemand an der Nase herumführt und dabei diesen Unsinn von einem „Geheimnis“ blubbert, das niemand ergründen könne.

Näheres über das widersprüchliche Dreieinigkeits-Dogma habe ich in diesem Artikel verfasst.

Wie soll man denn vorgehen, wenn man eine Frage zu einer Lehre hat? Sind wir nicht Christen? Folgen wir nicht Jesus? Wenn doch, warum schauen wir nicht auf den Sohn Gottes? Wie hat Jeschua reagiert, wenn die Menschen mit Fragen zu ihm kamen?

Die verführten Dreieinigkeitsanhänger versuchen krampfhaft, Bibelstellen zusammen zu kratzen, die ihr Dogma belegen. Sie finden zwar nicht einmal den Begriff Dreieinigkeit oder Dreifaltigkeit, meinen aber, es gebe „Dreieinigkeits-Formeln“, die diese Lehre stützen.

Aber wie ging Jeschua vor? Sagte er, ihr müsst so und so interpretieren und spekulieren? Oder sagte er, wir müssten nach etwas suchen, das sehr geheimnisvoll und total versteckt irgendwo in Gottes Wort steht und das nur Theologen verstehen können? Oder sollten wir nach etwas suchen, was in Gottes Wort nicht geschrieben steht?

Fragte er nicht vielmehr, „was steht geschrieben“? Lk 10,26

 Er aber sprach zu ihm: Was steht in dem Gesetz geschrieben? Wie liest du?

Ungefähr 80 mal sagte Jesus „es steht geschrieben“! Deshalb, liebe Trinitätsanhänger, hört doch bitte endlich auf, anderen Geschwistern menschlichen Überlieferungen als biblische Wahrheiten verkaufen zu wollen und lasst uns nach dem suchen, was geschrieben steht und nicht nach dem, was nicht geschrieben steht. Apg 17,11

 Diese aber waren edler als die in Thessalonich; sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf und untersuchten täglich die Schriften, ob dies sich so verhielte.

Willst du zu denen gehören, die edler sind als die in Thessalonich? Dann glaube nicht alles, was man dir erzählt, sondern forsche in den Schriften, ob es sich tatsächlich so verhält.

Ach ja, in der Luther-Übersetzung von 1912 steht übrigens, dass Gott ein-einig ist. (Mk 12,29) Gar seltsam, nicht wahr? 😉

Jesus aber antwortete ihm: Das vornehmste Gebot vor allen Geboten ist das: „Höre Israel, der HERR, unser Gott, ist ein einiger Gott;

Der Vater unseres Herrn und Bruders Jeschua segne dich.


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