Gott ist Einer

Der Ewige ist einer! (Deuteronomium 6,4)

Sach 14,9
Und YHWH* wird König sein über die ganze Erde; an jenem Tage wird YHWH* einer sein und sein Name einer.
(Anm.: Jeschua* (Jehoschua) – griechisch Iesous – ist der Name über allen Namen)

*In diesem Text bevorzuge ich für Gottes Namen YHWH die Schreibweise Jahwe. Bedeutung der Namen und Titel siehe weiter unten.

Gott ist Einer

Die „Dreieinigkeit“

Der Begriff „Dreieinigkeit“ ist weder in der Bibel zu finden, noch kann er durch klare Bibelstellen belegt werden. Im Gegenteil, Gottes Wort weist immer wieder darauf hin, dass Elohim einer ist. Weder Jeschua, noch die Apostel kannten eine Dreieinigkeit. Letztere fand ihren Ursprung erst im Konzil zu Nicäa (325 n.Chr.), begleitet durch heftige Streitereien und sogar Morden.

Im Prinzip war das einer der ersten Hauptakte der neuen „christlichen“ Staatskirche, die in der Offenbarung „Hure Babylon“ genannt wird. Letztendlich ist also die „Dreieinigkeit“ kein biblischer Begriff, sondern das Produkt aus Überlegungen, Deutungen und Schlussfolgerungen, nichts anderes als ein theologischer Hilfsbegriff und nach meiner Erkenntnis dazu noch ein falscher.

Dass z.B. der Apostel Paulus keine Dreieinigkeit kannte, geht aus den mehr als 30 Grüßen in seinen Briefen hervor. Diese lauten in etwa immer so: „Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater, und unserem Herrn Jesus Christus!“. Wenn der ewige Gott schon immer ein „dreieiniger“ Gott war, warum hatte dann Paulus den Vater als Gott angesprochen und den Heiligen Geist als Einzel-Person sogar komplett vergessen? Außerdem, was hat unseren genauen Gott, den Gott der Ordnung abgehalten, die Dreieinigkeit in der Bibel klar und deutlich zu bezeugen, wie er das auch mit anderen Dingen tut?

Die Definition der „Dreieinigkeit“ wird endgültig erst im sog. Athanasischen Glaubensbekenntnis (550 n.Chr.) festgelegt. Die Aussagen des Bekenntnisses werden im Bibellexikon geschmückt mit biblischen Aussagen wie „was kein Auge je gesehen und was kein Ohr gehört …“. Wer verwendet gerne Bibelzitate und verstellt sich als „Engel des Lichts“?

Gott ist Einer
Dreieinigkeit (c) Gabriele Walter

Die „Dreieinigkeit“ sei ein „Geheimnis“, das man nicht ergründen könne, zumal sich lt. Bibellexikon in der Bibel kein einzelner Satz findet, in dem gleichzeitig von der vollen Gottheit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes die Rede ist … In der Tat! Kann es sein, dass fast alle Heiden-Theologen einem Irrtum aufsitzen und sich seit Jahrhunderten an der Nase herumführen lassen?

Ein einfaches Beispiel. Nach dem „Athanasischen Glaubensbekenntnis“ sind alle „drei Personen“ Gottes gleichgestellt. Allein diese Aussage ist schon eindeutig unbiblisch, denn nicht irgendwer, sondern Gottes Sohn Jeschua sagt, der Vater sei grösser als er.
(Joh 14,28)

Zurechtbiegung von Gottes Wort

Es ist hochinteressant, auf welche Ideen die Heiden-Theologen kommen, um ihre Lehre durch die Bibel unterstützen zu lassen. Zur biblischen Zurechtrückung wird sogar folgende Stelle bemüht:
Schema Jisrael, Adonai Elohehnu, Adonai echad (Höre, o Jisrael, der HERR, unser Gott, der HERR ist einer). (Dtn 6,4; Mk 12,29).

Das Wort echad (einer) wird wie folgt erklärt: „Das hebräische Wort „Echad“ bedeutet EINS, plural Nomen mit singular Verb“. Hört, hört ihr Juden, wisst ihr nicht, wie eure Sprache funktioniert? Endlich kommen wir Heiden und klären euch über euren 6000 Jahre alten Irrtum auf. Gott ist Einer zwar, aber er ist drei, wie „echad“ doch ganz klar sagt.

Wisst ihr, wie mir das vorkommt? Da kommt ein Texaner zu mir, ein sehr intelligenter Mann, der schwäbisch studiert hat. Er erzählt mir, was „Grombiara“ (Kartoffeln) bedeutet. Ganz einfach: krumme Birnen. Aber das ist falsch, es heißt auf hochdeutsch nämlich „Grund-Birnen“ (Grondbieara, nd wird wie m gesprochen. Muss ich als gebürtiger Schwabe nun meinen Dialekt neu lernen? ☺

Was sagt denn die Bibel?

Aus dem einfachen und total logischen Wort Gottes wurde eine geheimnisvolle, unergründliche Lehre gemacht. Die Klarheit des Evangeliums wurde vernebelt durch irdisch gesinnte Theologen, die weniger vom Durst nach der Wahrheit beseelt waren, als vom Angebot Kaiser Konstantins, sie zu Staatsbeamten zu machen und der ihnen Geld und Macht versprach.

Aber um die Wahrheit herauszufinden, brauchen wir nicht die hellenistischen Gedankengebäude heidnischer Theologen zu studieren, sondern der Ruach Ha Kodesch, der die Wahrheit ist und uns in alle Wahrheit führt, erklärt uns SEIN Wort.

Eingefleischte Trinitäts-Anhänger sehen die Infragestellung dieser abstrusen Lehre oft als persönlichen Angriff und werden vielfach aggressiv. Man gewinnt teilweise den Eindruck, sie nehmen es mit der Bibel nicht so genau. Wie anders ist es zu erklären, dass Menschen, die sich Christen nennen, böse werden, wenn man zu Gottes Ehren nach genauerer Erkenntnis forscht? Oft wird man auch angeleitet, irgendwelche theologischen Texte zu lesen. Solches wusste ich bisher nur von den Zeugen Jehovas. Wie hielten es denn die Urchristen? Sie forschten täglich in der Schrift (ApG 17,11).

Manche Prediger sagen, man müsse vom Katholizismus Busse tun. Aber ich glaube, wir müssen von jeder Theologie Busse tun, egal wie sie heißt. Es geht nicht darum, dass wir Möglichkeiten suchen, unsere Theologie durch abstrakte Bibelstellen zu untermauern, sondern jede Theologie muss sich anhand klarer Bibelstellen beweisen. Derer habe ich mehr als 70 unten zur Prüfung aufgeführt und es gibt noch einige mehr.

Für eine mögliche Bestätigung der Dreieinigkeit gibt es dagegen nur einige wenige, sehr abstrakte Stellen, die nur aufgrund waghalsiger Interpretation in diese Richtung gedeutet werden könnten. Es liegt nun an dir, ob du lieber deiner alten Theologie glaubst, die du schon immer hattest und die über alles erhaben ist oder ob du wie am Anfang deines Glaubenslebens zu jeder Korrektur bereit bist, wenn sich eine Erkenntnis als falsch herausstellt.

Du kannst glauben, ich rede hier Unsinn, aber du kannst es auch nachprüfen, indem du einfach die Bibelstellen nachschlägst und Gott um Weisheit bittest (Jak 1,5).

Wir sollten auch einen wichtigen Punkt nicht vergessen:
„Ihr wisset nicht, was ihr anbetet; wir wissen aber, was wir anbeten, denn das Heil kommt von den Juden.“ (Jh 4,22).

Lassen wir nun Adonai Elohim, Jahwe*, den einen und ewigen Gott, den Geist Christi, selbst durch sein Wort reden.

Wer ist der Vater?

Jahwe ist der ewige Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs und außer ihm ist keiner (Jes 43,10f, Joh 4,24)

Elohim ist Geist (Ha Kadosch | der Heilige) und wird Vater genannt (Joh. 4,21-24; Joh 6,44)

Jahwe ist der Vater von Jeschua (Mt 8,29; 26,63f; Lu 1,35; 8,28; Joh 3,18; 6,69)

Elohim, der Ewige (der Vater) zeugte heute (durch den Ruach Ha Kodesch, den heiligen Geist) den Sohn (Psalm 2,7; Lu 1,32; 3,22; ApG 13,33; Hebr 1,4; 5,5)

Der ewige Vater (Jahwe) ist das Ziel aller an Jeschua gläubig gewordenen Nachfolger. (Joh 14,6)

Wer ist der Sohn?

Jeschua ist das „fleischgewordene“ ewige Wort, das beim Vater war und Gott war (Joh 1,1; 8,58; 13,3; Off 1,17; 2,8; 22,16).

Das Wort Gottes wurde Mensch und Jahwe selbst wohnte in ihm (Joh 1,1; 1,14; 7,29)

Darum (wegen der Zeugung durch Jahwe, den ewigen Gott) wird er (der Mensch Jeschua) Sohn Gottes genannt werden (Lu 1,35)

Jeschua selbst wird das Wort Gottes genannt (Off 19,13); denn
er ist die Inkarnation des ewigen Wortes Gottes (Joh 1ff),
er und der Vater sind eins im Geist (Joh 10,30),
wie auch wir eins sein sollen mit dem Vater (Joh 17,11) – (vgl. Eph 4,4-6; Joh 17,3 und 1. Kor 8,6).

Ja, Jeschua ist das perfekte Bild Jahwes (2. Kor 4,4; Kol 1,15; Heb 1,3). Anmerkung: ein Bild ist nicht das Original!

Nicht die „Drei-Gottheit“ wohnt in ganzer Fülle in Jeschua (Kol 2,9; 1,19), sondern Jahwe, der Vater (Joh 14,10.11) als heiliger Geist, denn Gott (der Vater) ist (der heilige) Geist (Joh 4,24).

Jeschua wird auch Ewig-Vater (Jes 9,6) und ewiger Gott genannt (1. Joh 5,20); denn
er wurde vom Vater als Erbe über alles eingesetzt (Mk 12,7; Hebr 1,2)

Jeschua ist der einzige Mensch göttlichen Ursprungs (Joh 1,18; 1. Kor 10,4)

Jeschua ist der (einzige) Weg zum ewigen Ziel, zu Jeschuas ewigem Vater. (Joh 14,6)

Wer ist der Hl. Geist?

Der heilige Geist (Ruach Ha Kodesch) ist Jahwe, der Vater, denn Gott ist Geist (Joh 4,24)

Der heilige Geist ist Gottes „menschenverträgliche“ Gegenwart, bei „normaler“ Begegnung würden wir auf der Stelle sterben (2.Mo 33,20)

Der heilige Geist (der Atem des Heiligen) ist der Vater von Jeschua (Mt 1,18.20; Lu 1,35)

Christi Geist ist niemand anderes der Heilige Geist (Joh 14,23; Rö 8,9-11; 2. Kor 3,17; 13,5; Kol 1,27); ganz wichtig: vgl. auch Mt 10,19f mit Mk 13,11 und Lu 21,14f)

Der Geist ist Wahrheit und Jeschua ist Wahrheit, denn er ist das inkarnierte Wort Gottes (Joh 14,6.16-18; 1. Joh 5,6)

Der Heilige Geist ist auch unser Vater (Joh 3,5), der in uns wohnt (Joh 14,23; 2. Kor 6,17f; Eph 4,6)

Das Wort Gottes (Johannes 1)

Kommentar zu Joh. 1 im Jüd. NT

Das Wort Gottes, das bei Gott ist und Gott ist, hat keinen Namen, aber man sieht die Aktion. Zum Beispiel bei der Schöpfung: es werde Licht, und es ward Licht. Und so weiter.

Die Präexistenz Jesu dürfte der Haupt-Eckpfeiler der Trinität sein. Nach der Gleichung Jeschua ist der Sohn Gottes ist das Wort Gottes wird gefolgert, Jeschua sei in Ewigkeit und von Anfang an bei Jahwe gewesen, ja und er sei dem Vater gleichgestellt. Aber das alles ist Interpretation und enthält gleich mehrere Irrtümer.

Es ist ein Widerspruch in sich, dass ein Sohn von Anfang an bei seinem Vater sein kann. Ein Sohn ist eine Person, die von jemandem gezeugt wurde und nach dem Erzeuger kommt. Diese Tatsache wird durch die Bibel nicht über den Haufen geworfen. Aber wie verhält es sich dann?

Ganz einfach, Gottes Sohn Jeschua war nicht präexistent! Das Wort Gottes war bei Gott und es war Gott, aber es war nicht Sohn. Die Sohnschaft und der Name Jeschua beziehen sich nämlich auf das irdische Dasein des Wortes Gottes: heute habe ich dich gezeugt; und das Wort ward Fleisch.

Es gibt eine himmlische Linie des Wortes Gottes, das beim Vater war und sich in einer irdischen Linie im Sohn Gottes fortsetzt. Der einzige Grund dem „himmlischen“ Wort Gottes eine Sohnschaft anzudichten, ist Mangel an Erkenntnis. (Hos 4,6)

Der Name Jeschua gilt alsoerst nach der Menschwerdung von Gottes Wort für den Sohn Gottes, also für die irdische Linie von Gottes Wort. Wogegen der Titel Messias sowohl für das Wort Gottes als auch für Jeschua, der ohne Zweifel das Wort Gottes ist, gebraucht wird.

Jeschua hatte zu keiner Zeit gesagt: ich war als Jude Jeschua beim Vater. Es ist wichtig, dass auch seine Nachfolger erkennen, wer der Vater und wer der Sohn ist. Denn darin ist ewiges Leben. (Joh 17,3)

Fazit

Gott ist Einer (5.Mose 6,4; Mk 12,29-33; Röm 3,30; 1. Kor 8,4; Jak 2,19), Jahwe, der Vater und ewiger Geist.

Daher werden Jünger getauft auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes (Mt 28,19), und zwar in den Namen „Jeschua Ha Mashiach“ (Rö 6,3; Gal 3,27; Apg 8,16; 19,5), den einzig gezeugten Sohn, der über alle Namen ist und in dessen Tod.

Jeschua ist wirklicher Mensch (Phil 2,8; 1. Tim 2,6), aber Gottes einzig gezeugter Sohn und wird aufgrund dieser Sohnschaft sogar angebetet (Ps 97,7; Hebr 1,6). Er ist der Gesalbte Gottes, der von den Juden erwartete Messias (Jeschua Ha Mashiach), der „Heilige Gottes“, fleisch-gewordenes, ewiges Wort Gottes und einziger Mittler zum Vater (Joh 14,6).

Als Sohn des ewigen Gottes ist er dem Vater aber nicht gleichgestellt, wie die Dreieinigkeitslehre behauptet, sondern er ist ihm untergeordnet, wie auch wir unseren Eltern untergeordnet sein sollen. Jeschua war nicht präexistent, sondern inkarnierte aus dem Wort Gottes (Joh 1,1), das am „Ende der Zeit“ (Ps 110,1; Lu 1,35; Hebr 1,5; 1. Petr 1,20) Fleisch, bzw. Sohn werden sollte. Er ist das mit Fleisch bekleidete Wort Gottes.

Jeschuas Geist ist des Vaters Geist ist der Heilige Geist, bzw. der Vater ist der ewige Geist und es gibt keinen anderen Geist, bzw. eine weitere Geist-Person neben ihm.

Was sagen ältere Bibelübersetzungen zur Trinität?

Mk 12,29-33 (Elb 1905)
Jeschua aber antwortete ihm: Das erste Gebot von allen ist: „Höre, Israel: der Herr, unser Gott, ist ein einiger Herr; und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstande und aus deiner ganzen Kraft“. [Dies ist das erste Gebot.] Und das zweite, ihm gleiche, ist dieses: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“. Größer als diese ist kein anderes Gebot.

Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Recht, Lehrer, du hast nach der Wahrheit geredet; denn er ist ein einiger Gott, und da ist kein anderer außer ihm; und ihn lieben aus ganzem Herzen und aus ganzem Verständnis und aus ganzer Seele und aus ganzer Kraft, und den Nächsten lieben wie sich selbst, ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer.

Röm 3,30 (Elb 1905)
Ja, auch der Nationen, dieweil es ein einiger Gott ist, der die Beschneidung aus Glauben und die Vorhaut durch den Glauben rechtfertigen wird.

5.Mose 6,4 (Luther 1912)
Höre, Israel, der HERR, unser Gott, ist ein einiger HERR.

Mk 12,29 (Luther 1912)
Jeschua aber antwortete ihm: Das vornehmste Gebot vor allen Geboten ist das: „Höre Israel, der HERR, unser Gott, ist ein einiger Gott;

Röm 3,30 (Luther 1912)
Sintemal es ist ein einiger Gott, der da gerecht macht die Beschnittenen aus dem Glauben und die Unbeschnittenen durch den Glauben.

Jak 2,19 (Luther 1912)
Du glaubst, daß ein einiger Gott ist? Du tust wohl daran; die Teufel glauben’s auch und zittern.

Was sagen jüdische übersetzer?

Debarim 6,4 (Jüdisches AT von Naftali Herz Tur Sinai)
Höre, Jisrael! Der Ewige ist unser Gott; der Ewige ist Einer.

Mk 12,29 (Jüd NT von David H. Stern)
Jeschua antwortete ihm: „Die wichtigste ist: Schema Jisrael, Adonai Elohehnu, Adonai echad (Höre, o Jisrael, der HERR, unser Gott, der HERR ist einer.

Römer 3,30 (Jüd NT)
denn, wie ihr zugeben werdet, Gott ist einer.

Jak 2,19 (Jüd NT)
Du glaubst, dass Gott einer ist? Gut für dich! Auch die Dämonen glauben das | und der Gedanke macht sie zittern vor Furcht.

Argumente

Immer wieder argumentieren Christen, dass Jeschua ja gesagt habe, er und der Vater seien eins. Und es stimmt ja auch, denn es heißt ja, Jeschua sei das perfekte Abbild des lebendigen Gottes. Aber Jesus betete zum Vater, dass auch wir eins sein sollen, so wie er mit dem Vater eins sei (Joh 17,11 und 22).

Außerdem sollten wir bedenken, dass auch ein Ehepaar eins (ein Fleisch) genannt wird. Aber sind sie deswegen dieselbe Person? Natürlich nicht, genauso wenig wie der Vater und der Sohn in diesem Sinne identisch, also eine Person sind.

Dann hört man immer wieder das Argument aus Johannes 1,1: das Wort war bei Gott und Gott war das Wort.

Ja, Gottes Wort war und ist bei Gott. Und Gottes Wort ist der Same, aus dem der Vater (der Hl. Geist) den Sohn gezeugt hat. Das Wort kommt aus dem Vater und ist Gott, aber das Gezeugte ist nicht der Vater, sondern eine neue Person. So funktioniert Zeugung, eine neue Person entsteht. Das ist Gottes Idee, SEINE ureigene Erfindung.

Bei der Zeugung von Jeschua ist der Vater (Jahwe) als heiliger Geist (Ruach Ha Kodesch) in ganzer Fülle in die neue Person Jeschua eingezogen. Nicht mehr und nicht weniger! Nirgendwo steht, dass sich Jahwe in Jeschua verwandelt hätte.

Dann wird oft argumentiert, dass der Taufbefehl in Mt 28,19 auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes lautet.

Zuerst müssen wir wissen, dass dies die einzige Stelle in der Bibel ist, wo diese drei Bezeichnungen in einem Zusammenhang genannt werden. Bei mehreren tausend Vorkommen des Namens Jahwe und bei 796 Vorkommen des Namens Jeschua ist eine einzige Bibelstelle herzlich wenig.

Übrigens, etwa 30 mal grüßen die Apostel Paulus, Petrus und Johannes mit einem Gruß, der in etwa so lautet: „Friede von Gott, dem Vater und von dem Herrn Jesus Christus, dem Sohn des Vaters“.

Die Dreieinigkeit gehört zu den Grundsteinen der römisch-katholischen Kirche, in der Bibel Hure Babylon genannt. Fast alle Freikirchen haben diese hellenistische Denkweise übernommen.

Weiter sagen manchen, wir seien doch durch den Sohn geschaffen. Aber das ist nicht korrekt, die Schrift sagt, alles sei in ihm (dem Wort Gottes) geschaffen. (Kol 1,16)

Kol 1,16 sagt, Jesus sei das Bild des unsichtbaren Gottes (das bedeutet, das perfekte Abbild, nicht so verkommen wie wir – du erinnerst dich, wir sind auch im Bild Gottes geschaffen). Das heißt, er projiziert Gott in unsere Zeit, denn Gott kann, so wie er ist, nicht in unsere Gegenwart treten – wir würden alle sterben!

Gott schuf aber keinen perfekten Menschen, sondern ER zeugte ihn und hat ihm alles unterworfen. Damit ist aber nicht Ende, denn Jesus wird IHM (dem Vater) ganz am Ende der Zeit alles zurück geben, auf dass GOTT (der Vater!) alles in allem sei (nachzulesen in 1. Kor 15,27 und 28). Wenn Jesus der Vater wäre, dann hätte Paulus in diesen Versen nur Unsinn geredet.

Bedeutung der Namen und Titel

Wie der Name des ewigen Gottes, des Schöpfers und Vaters von Jeschua korrekt ausgesprochen wird, weiß man leider nicht mehr. Im Urtext des alten Testaments stehen nur 4 Konsonanten (in alt-hebräisch), die man als YHWH oder JHVH wiedergeben kann.

Mögliche Aussprachen könnten sein: Jahwe, Jahweh, Jahve, Javeh, aber auch Jehova oder Jahua.

Ruach Ha Kodesch – der heilige Geist, der Vater von Jesus. Auch Geist des Vaters oder Geist Christi genannt. Man könnte sagen, der heilige Geist ist Gott in „menschenverträglicher“ Form – nicht eine weitere Person.

„Wort Gottes“ (gr. Logos, hebr. Dabar) – Hintergrund oder Ursprung von etwas. Im biblischen Sinne ist das „Wort Gottes“ der Ursprung von Jeschua. Oder anders gesagt, Jeschua ist die Inkarnation des ewigen Wortes Gottes. Im Himmel hatte das Wort Gottes, das Gott selbst ist, keinen Namen und war nach biblischer Darstellung auch nicht Sohn.

Jehoschua (oder Jahoschua), kurz Jeschua oder Jaschua (Jesus) genannt – Gottes einzig gezeugter Sohn, der Messias, dessen Ursprung das Wort Gottes ist. Jeschua ist nicht der Name des himmlischen Wortes Gottes, sondern der Name des Menschen Jeschua, also des fleisch-gewordenen Wortes.

Hinzufügen von theologischen Begriffen zum Wort Gottes?

5.Mose 4,2

Ihr sollt nichts hinzufügen zu dem Wort, das ich euch gebiete, und sollt nichts davon wegnehmen, damit ihr die Gebote des HERRN, eures Gottes, haltet, die ich euch gebiete!

5.Mose 13,1

Das ganze Wort, das ich euch gebiete, das sollt ihr bewahren, um es zu tun. Du sollst zu ihm nichts hinzufügen und nichts von ihm wegnehmen.

Spr 30,6
Füge zu seinen Worten nichts hinzu, damit er dich nicht überführt und du als Lügner dastehst!

1.Kor 4,6
Dies aber, Brüder, habe ich auf mich und Apollos bezogen um euretwillen, damit ihr an uns lernt, nicht über das hinaus ‹zu denken›, was geschrieben ist, damit ihr euch nicht aufbläht für den einen gegen den anderen.

Offb 22,19
und wenn jemand von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott seinen Teil wegnehmen von dem Baum des Lebens und aus der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben ist.


Gott ist Einer

Weiterführende Informationen (müssten nicht zwangsläufig mit meiner Erkenntnis deckungsgleich sein):

Biblischer Monotheismus (Aleksandar Vuksanovic)

33 Gedanken zu „Gott ist Einer

  1. „Die Präexistenz Jesu dürfte der Haupt-Eckpfeiler der Trinität sein. Nach der Gleichung Jeschua ist der Sohn Gottes ist das Wort Gottes wird gefolgert, Jeschua sei in Ewigkeit und von Anfang an bei Jahwe gewesen, ja und er sei dem Vater gleichgestellt. Aber das alles ist Interpretation und enthält gleich mehrere Irrtümer.“

    lies mal Micha 5,1 (Und du Bethlehem Ephrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir kommen, der in Israel HERR sei, (Jesus der Messias) welches Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.( der schon immer da war)

    1. Jesu Worte über sein Leben VOR seiner Menschwerdung

      In Joh 1,18 wird betont, dass Gott nie von jemand gesehen wurde und dass nur der Sohn, d.h. Jesus Christus, Auskunft über ihn gegeben hat (Wenn Gott nie gesehen wurde wer hat dann mit Moses usw. gesprochen). In 1Tim 6,16 betont der Apostel Paulus, dass Gott in einem unzugänglichen Licht wohnt und kein Mensch ihn je gesehen hat. Phil 2,5-11 erklärt, dass Jesus Christus vor seiner Menschwerdung in der Gestalt Gottes war, d.h. genauso Geist war, wie sein Vater (Joh 4,24) und dort mit Gott völlig deckengsgleich (kongruent) war. Das griechische Wort isos, das hier gebraucht wird, sagt dies aus (Begriff für das gleichschenklige Dreieck). In Joh 17,5 redet Jesus Christus selber über die Herrlichkeit, die er hatte, bevor die Welt war und in Joh 8,58 sagt er: „ehe Abraham war, bin ich“. In Joh 1,1+2 wird ausgesagt, dass „das Wort“ = ein Titel Jesu Christi, s.a. Offb 19,13, im Anfang bei Gott war.

    2. Alles schön und nett – hat nur mit einer Trinität rein gar nichts zu tun.

      Bisher habe ich keinen einzigen Kommentar erhalten, der meinen Beitrag in einem Teil widerlegt hätte. Deshalb schließe ich nun die Kommentarfunktion. Sollte doch noch jemand einen grundlegenden Fehler finden, so kann er mir ja eine Mail schicken. 😉

  2. … und warum nicht? Matthäus 28:19 wird doch hinzugezogen, wenn es darum geht die Trinität zu erklären.
    Ich weiss auch, dass die Trinität nicht biblisch ist, denn das sagt Joh. 17:3 aus.
    Ausserdem wurde Mose auch Gott genannt, weil er Gott vertrat. ….Mose 1:25 Denn sie werden deinem Gebot gehorchen, als seiest du Gott.

    Lieben Gruß

    1. Das spielt keine Rolle, weil dieser Vers nicht Gott beschreibt, sondern unseren Auftrag. Für mich macht eine Interpretation wie diese wesentlich mehr Sinn:
      … und taucht sie ein in den Namen des Gottes, der einen Sohn hat und seinen Geist gibt.

      Womit sich der lebendige Gott von anderen „Göttern“ eindeutig unterscheidet, z.B. vom islamischen Allah, der bekanntlich ja keinen Sohn hat.

  3. Hallo und Guten Tag,

    Glaubst Du das Matthäus 28:19 die Worte von Jesus sind, oder sind sie nachträglich eingesetzt worden.

    Danke für Deine Antwort.

    Giselle

  4. Shalom,
    ich schreibe aus Frankreich. Ich lebe hier seit 1983. Ich suche gleichgesinnte Bibelgläubige Menschen.
    Ich freue mich diese Webseite gefunden zu haben.
    Shalom
    Shalomon.

  5. Sehr interessant Danke!!!! 

    Gibt es eine Adresse wo man persönliche Fragen stellen darf? Würde mich sehr freuen!

     

    herzliche Grüsse und Shalom Shalom

    erika

  6. Arutsuru hat geschrieben:

    Nämlich das Jeshua der Messias zu seiner Lebzeit als Mensch vor 2000 Jahren völlig Mensch war wie wir. Er war und ist auch nicht Gott, sondern bzw. der Engel Jahwehs, sondern existierte in der Verheißung bei Gott,

    Du hast recht, das Jeschua, wo er auf der Erde war –  Mensch war und kein Gott. Nachdem er aber auferweckt wurde, wurde er mit Gott angesprochen, der verherrlichte Christus ist Gott!

  7. Guten Abend Roland, danke für deine Antwort. 🙂

    – sein Vater ist kein Mensch, sondern Gott
    – sein Vater wohnte "in aller Fülle" in ihm
    – er hatte niemals gesündigt

    Ja, das sehe ich genauso, Roland. Kann es sein, das der Herr Jesus mit Adam vor seinem Fall zu vergleichen ist? Denn Adam wurde ja auch direkt von Gott geschaffen, außerdem nennt man Jesus auch den "letzten Adam". – Was meinst du dazu?

    Das Wort (Joh 1) war so wenig eine eigenständige Person wie der heilige Geist, sondern "Teil" Gottes.

    Ja, diese Worte sind selbstverständlich ein Teil Gottes, denn ER hat es ausgesprochen. Meiner Meinung nach bezieht sich das Wort/Rede in Johannes 1,1 auf Gottes Verheißung an Satan (1. Mose 3,15), aber auch die Verheißung an die Israeliten (5. Mose 18,15-19). Diese Verheißungsworte haben sich in dem Herrn Jesus Christus erfüllt.

  8. Schalom Roland,

    ich habe mittlerweile ein neues Verständnis von der Schrift bekommen, welches mir, so hoffe ich, von Gott unserem Vater gezeigt wurde. Nämlich das Jeshua der Messias zu seiner Lebzeit als Mensch vor 2000 Jahren völlig Mensch war wie wir. Er war und ist auch nicht Gott, sondern bzw. der Engel Jahwehs, sondern existierte in der Verheißung bei Gott, d.h. die Verheißung die Gott Anfangs der Schlange (1. Mose 3,15), dann den Stammesvätern, dem Mose und den Israeliten (5. Mose 18,18) gegeben hat.

    Das Wort also im ersten Kapitel des Johannes Evangelium meint keine Person, sondern einfach Gottes Rede, wie in 1. Mose 1,3 als Gott sprach "Licht werde" und es wurde Licht. – Was meinst du zu den Gedanken, Roland?

    Liebe Grüße und Schalom!

    Arutsuru

    1. Er war zwar völlig Mensch, wie wir auch, aber zwischen uns und ihm gibt es doch gewaltige Unterschiede:

      – sein Vater ist kein Mensch, sondern Gott
      – sein Vater wohnte "in aller Fülle" in ihm
      – er hatte niemals gesündigt

      Das Wort (Joh 1) war so wenig eine eigenständige Person wie der heilige Geist, sondern "Teil" Gottes. Was die Offenbarung als Engel betrifft, damit habe ich mich bisher nicht beschäftigt.

  9. Hallo Roland,

    ich habe gerade deinen Artikel über "Gott ist einer" gelesen. Und stimme dir im Großen und Ganzen zu

    was ich aber nicht so sehe ist: 

    Du hast geschrieben: 

    Jeschua war auf der Erde nach wie vor Wort Gottes und aufgrund der Zeugung durch Jahwe seit der Geburtzusätzlich Sohn.  Und als solcher wurde er auch auferweckt und ist in den Himmel aufgefahren, um wiederbeim Vater zu sein.

    Das wieder bezieht sich hier auf das Wort Gottes. Ansonsten ist er “verklärter” Mensch und wie schon auf der Erde das perfekte Abbild seines Vaters. 

    Ich denke das ist nicht so den im 1. Timotheus 2,5 sagt Paulus: Denn es ist "ein" Gott und "ein" Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus,

    Und Jeschua tritt ja auch als Hohepriester für uns ein im himmlischen Heiligtum, dann muss er doch – wenn er als Mensch von Paulus bezeichnet wird, einen "verklärten" Körper haben oder wie siehst du das?

    freundliche Grüße 

    Marie

    1. Ehrlich gesagt, verstehe ich die Frage nicht so ganz. Nach meinem Verständnis hat Jeschua bereits den Ewigkeits-Körper, den auch wir eines Tages bekommen werden.

      LG und Gottes Segen

      1. Hallo Roland,

        Wenn Jeschua einen Ewigkeitskörper hat  (also sichtbar) dann sind der Vater und der Sohn doch 2 Personen, also doch eine "2-Einheit"? Der "verherrlichte" Christus wird ja auch mit Gott angeredet. Oder wie vestehst du das?

         

        Viele Grüße

        Marie

        1. Der Vater und der Sohn sind zwei Personen, das ist richtig. Deswegen sitzt Jeschua ja auch nicht auf dem Thron, wie manche behaupten, sondern rechts der Majestät. Der Vater und der Sohn sind eins, wie auch ein Ehepaar eins ist.

  10. Guten Abend zusammen!

    Vielen Dank für eure Antworten.

    Jeschua war auf der Erde nach wie vor Wort Gottes und aufgrund der Zeugung durch Jahwe seit der Geburt zusätzlich Sohn.

    Wenn zwei Menschen ein Kind zeugen, dann ist das Kind auch ein Mensch, wie die Eltern. Wenn wir das berrücksichtigen, wie kann ich mir diese Zeugung des Sohnes durch den Ruach Ha Kodesch vorstellen? Denn Josef war gemäß des Bibeltextes der Adoptiv-Vater Jesu.

    Auch würde mich interessieren, wie nach dem unitarischen Verständnis das Zeugnis des Johannes des Täufers (Joh 1,19-34) verstanden wird. Er selbst identifiziert sich als "die rufende Stimme", die verkündet: "Machet den Weg gerade für Adonai, unseren Gott …", aber diese Aussage verwendet der Johannes in Joh. 1,30. auf den Messias Jesus. Nun hatten die Jünger damals kein NT, sondern nur die Tenach oder die Septuaginta. Wenn wir aber dann Jesaja 40,3 aufschlagen und das ganze Kapitel lesen, bezieht sich dieses Kapitel nur auf GOTT nicht auf den Gottes Knecht. Wie ist diese Stelle aus unitarischer Sicht zu verstehen?

    Liebe Grüße und Shalom,

    Artur

    1. Wie Unitarier denken, weiß ich nicht. Ich kann nur für mich sprechen und wie ich die Bibel verstehe, ich vertrete keine Gruppenmeinung, sondern meine eigene Erkenntnis, die mir der Vater gegeben hat.

      Gottes Wort wurde ja Mensch und wir wissen, dass Gottes Wort schon im Anfang bei Gott war und Gott war. Zudem wohnte der Vater in aller Fülle in seinem Sohn Jeschua. Uns ist also das Bild von einem Wort gegeben, das vor der Aussprache schon immer im Sprecher war. Für den heiligen Geist haben wir das Bild Atem Gottes. Es versteht sich von selbst, dass sowohl ein Wort, als auch der Atem jeweils direkt aus jemandem, in diesem Fall aus dem Vater JHWH kommen. Gott gibt von sich, ohne weniger zu werden.

      Dann stelle ich fest, dass der Titel Messias auch auf das Wort Gottes im AT angewendet wird (1. Kor 10,4). So wenig man das Herz eines Menschen herausnehmen kann, so wenig kann man das Wort Gottes (Messias) vom Vater trennen. Dadurch wird auch der Spruch Jeschuas „der Vater und ich sind eins“ deutlich. Wie könnte ein Wort anders tun, als es gesprochen wurde? Wenn der Vater „ja“ sagt, wird das Wort nicht „nein“ hervorbringen“. Und gerade diese Geschichte von Johannes dem Täufer ist für mich nur eine weitere Bestätigung dieser Untrennbarkeit.

      Shalom, Roland

      1. Guten Abend lieber Roland! 🙂 Vielen Dank für deine ehrliche Erklärung!

        Shalom Gottes und Jesu sei mit dir!

        Artur

  11. Leider nur eine relativ schwache Darlegung des arianischen Gedankengutes …

     

    Freundliche Grüße, Ta-Schen 'Discher

    1. Wer anonym solch lapidare Kommentare verbreitet, hat sicher kein Interesse an der Wahrheit. Lügen bleiben nicht im Verborgenen.

      Shalom

  12. Hallo liebe Geschwister, Gnade und Shalom euch von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus, dem Christus! Danke für diese ausführliche Erklärung zur "Dreieinigkeit", aber eine Frage habe ich dazu doch. Wenn das 'Wort Gottes' Gott ist und es inkarniert in dem Menschen Jesus (vgl. Phil 2,5-10), so das dieser Gottes Sohn IST. Als Yeshua aber hochgefahren ist in den Himmel – wie kann man sich das Wort Gottes dann vorstellen? Wie können wir uns das Verhältnis zwischen Vater und Sohn denn dann vorstellen, da wir auf jedenfall wissen, wie es in 5. Mose 6,4 heißt: "Gott ist Einer!" Liebe Grüße, Artur

    1. Shalom.

      Wir sollen uns ja kein Bild machen, ich glaube dass aus der Missachtung dieses Gebotes immer wieder falsche Lehren entstehen.

      Jeschua war auf der Erde nach wie vor Wort Gottes und aufgrund der Zeugung durch Jahwe seit der Geburt zusätzlich Sohn.  Und als solcher wurde er auch auferweckt und ist in den Himmel aufgefahren, um wieder beim Vater zu sein.

      Das wieder bezieht sich hier auf das Wort Gottes. Ansonsten ist er „verklärter“ Mensch und wie schon auf der Erde das perfekte Abbild seines Vaters. An der Beziehung zum Vater wird sich nichts geändert haben, denn wenn er schon auf der sündigen Erde gesagt hat „ich und der Vater sind eins“, so wird sich das im sündlosen Himmel sicher nicht geändert haben.

      Nur, er sitzt nicht auf dem Thron Gottes, wie man in manchen Gemeinden hört, sondern zur Rechten Gottes!

      1. Zitat: "Nur, er sitzt nicht auf dem Thron Gottes, wie man in manchen Gemeinden hört, sondern zur Rechten Gottes!"

        Nach diesem Schema wir auf dieser Seite leider relativ oft verfahren: Es werden einfach Behauptungen aufgestellt, die der weniger kundige Leser sicher einfach glauben wird. Schade! Denn diese Behauptungen sind oftmals nicht wahr, bzw. sehr schlecht recherchiert.

        Zur oben zitierten Behauptung steht in meiner Bibel dagegen:

        "Wer überwindet, dem will ich (Jesus) geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe." (Offenbarung 3,21)

        Freundliche Grüße, Ta-Schen 'Discher

        P.S. Mich würde auch nicht wundern, wenn dieser unbequeme Kommentar gelöscht wird.

         

        1. Lieber Ta-Schen `Discher,

          nein, ich werde diesen "unbequemen Kommentar" nicht löschen. Denn er ist kraftlos, weil er sich nicht auf das Wort Gottes gründet!

          Stichwort Recherche. Was man mit eigenen Ohren hört, braucht man nicht recherchieren. Im übrigen lesen hier vorwiegend gläubige Leute, nicht unkundige. Halten Sie diese bitte nicht für dumm!

          Zweitens. Ein Bibelvers macht keine Lehre. Mit Thron ist sicher nicht der Stuhl gemeint, auf den man sich setzt. Gemeint ist vielmehr, dass Jesus mit seinem Vater herrschen wird und ebenfalls die Gläubigen und nicht, dass alle auf einem einzigen Thron sitzen werden.

          Dass Gottes Sohn zur Rechten des Vaters sitzt, belegen diese Bibelstellen

          Mk 16,19; Lu 22,69; ApG 7,56; Kol 3,1; Heb 10,12; 1. Pt 3,22

          Wer offenen Herzens ist, wird die Wahrheit erkennen. (Joh 7,17)

        2. Nichts für ungut, aber den letzten Kommentar, in dem es u.a. heißt

          • Zum Hauptthema Thron Gottes geht es dagegen langsam in die richtige Richtung.

          werde ich nicht veröffentlichen. Zum einen ist das Hauptthema dieses Artikels nicht „Thron Gottes„, sondern Gott ist Einer, bzw. Dreieinigkeit und zum anderen gibt es keine andere Richtung, als die es vorher schon gab.

          Etwas anderes wäre es gewesen, wenn ich mich bei einem bestimmten Bibelvers vertan hätte. Es können immer mal Fehler passieren und Hinweise darauf nehme ich gerne an.

          Also, alles Gute weiterhin.

          1. Offenbarung 3,21 entstammt Gottes Wort, daher gründet sich mein Kommentar natürlich auch auf selbiges. Und genau dieses Prinzip ist es wieder, welches ich oben kritisiere: Einfach Behauptungen aufstellen, die fromm klingen aber einer tieferen Betrachtung nicht standhalten…

            Nun soll es mir aber darum nicht weiter gehen, denn das führt nur zu Streitigkeiten und diese sind nicht in der Liebe Jesu.

            Jetzt nur nochmals kurz zu der Sache mit dem „Thron Gottes“, die Sie als Antwort auf „Arutsurus“ Kommentar schrieben: Alle von Ihnen richtig angegebenen Bibelstellen zeigen klar, dass Jesus zur Rechten Gottes sitzt bzw. sich befindet. Dies bedeutet aber nicht, dass neben dem Thron Gottes ein weiterer Thron für den Sohn steht. Sondern der Sohn sitzt auf dem EINEN Thron Gottes (vgl. Offb. 3,21), neben ihm! (zur Rechten)

            Dass dies kein körperlicher Stuhl ist, sondern vielmehr ein anschauliches Bild, ist natürlich klar.

            Shalom!

          2. Schön und gut, aber das ändert nichts an der Kernaussage, dass die erste Person vor Jesus der Vater ist. Genausowenig wird dadurch die unbliblische Dreieinigkeits-Theologie biblisch.

            Und das dumme ist nur, dass die „fromm klingenden Behauptungen“ alle mit Bibelstellen belegt sind, während die Begründung der Dreieinigkeit nur menschlich-theologisch ausgebrütet wurde.

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