Glaube

Mein Glaube an Jesus

Warum ich gläubig bin

Mein GlaubeNach meiner Geburt war ich katholisch. Nein, nicht dass ich mir das ausgesucht hätte. Im Gegenteil, ich glaubte überhaupt gar nichts. Aber was blieb mir übrig, man schüttete mir Wasser über meinen jungen Kopf.

So blieb es dann auch die ganze Zeit. Aber mit 15 hatte ich keinen Bock mehr, in die Kirche zu gehen. Aber weil man am Sonntag auf dem Dorf eben in die Kirche ging, wartete man, bis alle drinnen waren und dann nichts wie über die Straße zum kickern.

Nachdem ich dann dem Jugend-Alter so langsam entwuchs und mich nach und nach meiner Prinzipien entledigte, als da waren, mit keiner Frau ins Bett zu steigen, die vorher schon einen anderen hatte, nicht zu trinken oder Drogen zu nehmen. Na ja, das schien zum Erwachsensein dazu zu gehören.

Später stellte sich dann auch die Frage, warum soll ich eigentlich Kirchenmitglied sein und Kirchensteuer bezahlen? Als ich dann die scheinheiligen Typen beobachtete, die beim Pfarrer vorne an waren und in der Kneipe über diesen und jenen her zogen, dachte ich mir, ne, einen Austritt aus dieser Kirche wird mir Gott sicher nicht verübeln. Wenn schon, dann alles andere, aber nicht das. Ok, also raus.

Soweit ich weiß, war ich damals noch nicht verheiratet. Sylvia ehelichte ich erst im Oktober 1981. Von unserer Hochzeit gibt es leider keine Fotos, weil der „Fotograf“, den ich engagierte, nur einmal auf den Auslöser drückte. Zu allem Übel war das Foto ganz am Anfang des Films und zur Hälfte schwarz.

Die anschließende Feier verbrachten wir im engstem „Familienkreis“ mit viel Haschisch. Unsere Eltern wussten damals nicht Bescheid.

Zum wirklichen Glauben an den lebendigen Gott kam ich dann viele Jahre später im September 1991. Ich lernte Jesus als meinen persönlichen Erlöser kennen. Er sagte mir damals, wenn ich an Ihn glaube, anstatt an allen möglichen anderen Mist und Ihn vor der Menschen als meinen Erlöser bekenne, dann würde ich gerettet werden. (Römer 10,9f)

Er gab mir zu verstehen, dass er mich so nimmt, wie ich bin und nicht, wie man mich immer gelehrt hat, dass ich dies und das tun müsste und selbst dann noch nicht wüsste, ob es mir gelänge, in den Himmel zu kommen. Nachdem mir also die Augen aufgetan wurden, empfand ich damals einen ziemlichen Ärger auf meine frühere Kirche. Aber das ist eine andere Geschichte.

Siehe auch mein Lebenszeugnis: Ist das Leben sinnlos?

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