Video Marketing

Videomarketing kostenlos

Insbesondere Online Business Einsteiger leiden oft an chronischem Geldmangel. Aber leider nehmen sie selten die Möglichkeiten wahr, wo man wirklich Geld sparen könnte. Das wäre zum Beispiel mit einem Umstieg auf Linux möglich. Hier zeige ich, wie man Videomarketing mit Linux realisieren kann.

Für Online Business braucht man nicht viele Hilfsmittel. Ein PC mit Webcam und Internetanschluss reicht in der Regel. Für Office- und Webdesign-Software braucht man kein spezielles Betriebssystem, das geht sowohl mit Windows, Mac, als auch mit dem kostenlosen Linux.

In der Vergangenheit war man mit Linux sicher eingeschränkt, man musste oft auf Funkionen verzichten, die in Windows-Software selbstverständlich war oder eben den Windows-Rechner kurz anschmeißen. So hab ich das zum Beispiel gemacht, wenn ich Videomails versenden oder ein Video für meine Website aufzeichnen wollte.

Video Marketing mit Kubuntu

Nachdem ich kürzlich an einem Betatest für neue Videosoftware teilgenommen hatte, wollte ich mal googeln, ob sich auch für Linux neues getan hat. Und siehe da, ich stieß auf ein altbekanntes Programm, das ich nur mit Minimalfunktion kannte und sich aber ordentlich gemausert hat. Hier mein erstes Video, das ich damit aufgezeichnet habe, den Ton habe ich ein bisschen zu leise gestellt, aber das könnte man auch nach bearbeiten:

Natürlich kann ich noch kein abschließendes Urteil bilden, aber ich bin ziemlich sicher, dass ich meinen Windows-Rechner in Zukunft weniger beanspruchen werde. Spätestens ab sofort ist Video Marketing mit Linux möglich. Ich arbeite übrigens mit Kubuntu und, nur nebenbei, liebe Leser, ich werde immer wieder gefragt, ob ich wegen Virenbefall helfen kann. Dieses Problem ist für Linuxer so gut wie unbekannt.

Wie gesagt, ich lernte VokoScreen vor zwei oder drei Jahren kennen und erinnere mich noch an Sound-Probleme und Minimal-Funktionen. Deshalb staunte ich nicht schlecht, als ich nach der gestrigen Installation, die so einfach und glatt verlief wie das Bestreichen eines Butterbrotes, das Programm startete.

Beim ersten Test hatte ich keinen Ton, das lag aber lediglich daran, dass mein Mikro stumm geschalten war. Die Mikro-Einstellung im Video auf dieser Seite ist mit 30 Prozent ein bisschen zu leise, deshalb werde ich es auf 40 einstellen und ich rechne damit, dass ich dann im Großen und Ganzen ohne Nachbearbeitung der Aufzeichnungen auskommen werde.

Video Marketing mit VokoScreen

Die Schaltzentrale von VokoScreen

Einen kleinen Fehler habe ich entdeckt. VokoScreen weigert sich, ein einzelnes Video zu versenden, jedoch ein Klick auf „mehrere“ öffnet den Filepicker, dann geht es. Der Entwickler hat versichert, nach einer Lösung für dieses kleine Problem zu suchen.

Sehr erfreulich ist, dass es zu den früheren Aufzeichnungsformaten Vollbild und Fenster möglich ist, einen beliebiger Bereich aufzuzeichnen und dass bei der Aufzeichnung auch eine Webcam zugeschaltet werden kann. Ein starkes Plus!

Für die Ausgabeformate wäre mir lediglich wichtig, dass sie in gängigen Programmen zur Nachbearbeitung geladen werden, bzw. auf die Videoportale hochgeladen werden können. Hier werden entweder AVI oder MKV produziert. Letzteres war mir noch unbekannt, aber YouTube hat es ohne Murren geschluckt.

Alles in allem ist VokoScreen ein schöner Screenrecorder für verschiedene Linux-Distributionen: Debian, SuSE, Ubuntu, usw. Und wie gesagt, Video Marketing in Linux steht deswegen nichts mehr im Wege.

Zukunftsaussichten mit VokoScreen

Für das Versenden eines aufgezeichneten Videos wäre es nicht schlecht, wenn man einen FTP-Server einstellen könnte, wohin das Video dann kopiert würde. Damit hätte man den Vorteil, dass man nur einen Link verschicken müsste, denn u.a. erlauben manche Postfächer nur eine begrenzte Annahme-Kapazität.

Eine zweite Idee wäre Livestreaming für Webinare. Allerdings würde die Software damit dann in die gehobene Masterklasse ein surfen. Und wer weiß, vielleicht kommt er sogar auf die Idee, zukünftig zu einem günstigen monatlichen Preis eine sichere Cloud anzubieten.

Fazit

Fast nicht zu glauben, dass ein solches Programm kostenlos abgegeben wird. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, das der Entwickler über eine kleine Spende nicht abgeneigt wäre.

Weiter zum Download von VokoScreen: hier klicken.


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