Linktausch – Google schlägt zurück

Linktausch – das Imperium schlägt zurück

Es ist allseits bekannt, dass Google permanent seinen Algorithmus ändert, um die Suchergebnisse zu verbessern. Böse Zungen behaupten auch, um bevorzugte Firmen zu pushen. Bei der aktuellen Aktion geht es jedoch gegen „unnatürliche Links“.

Vor gut einer Woche hat sich Matt Cutts via Twitter mit einer hammermäßigen Information zu Wort gemeldet:

Today we’re taking action on a German link network (efamous) and a German agency network that violate our guidelines.

In deutsch bedeutet das in etwa: Heute werden wir gegen ein deutsches Link-Netzwerk (efamous) und eine deutsche Netzwerk-Agentur vor, die gegen unsere Richtlinien verstoßen.

Linktausch – unnatürliche Backlinks

Linktausch - Google zerschlägt NetzwerkeEs mag 10 Jahre her sein, vielleicht schon länger, dass ich auf Linktausch-Börsen stieß. Linktausch war früher normal, weit verbreitet und effektiv. Aber irgendwann fing Google an, gegen diese Art der Suchmaschinenoptimierung vorzugehen.

Die Praxis, unnatürliche Backlinks zu seiner Website zu setzen, ist seit geraumer Zeit in den Google Richtlinien verboten und wird durch Google rigoros abgestraft.

Die Strafe kann sein, dass die betroffene Website in den Suchergebnissen 50 Seiten weiter hinten gelistet wird oder sogar komplett aus dem Google-Index geworfen wird.

Die Anzahl der Webseiten sind in den vergangenen Jahren ja immens gewachsen. Und Firmen suchen natürlich nach Lösungen, wie sie ihre Seite in Google nach vorne bringen. Diverse Netzwerke boten oder bieten dafür u.a. Links gegen Bezahlung an.

Bereits in der Vergangenheit wurden solche Praktiken immer wieder abgestraft. Im Februar wurde durch Google bekannt gegeben, dass Firmen bestraft würden. Damals wurde kein Name genannt, doch diesmal nennt Google sogar Ross und Reiter. Der Pechvogel heißt efamous. Möglicherweise möchte Google hier ein Exempel statuieren.

Nicht selten stellen betroffene Netzwerke nach der Abstrafung ihren Betrieb ein. So geschehen vor einigen Wochen in Frankreich mit dem Netzwerk Buzzea.

Wie soll es denn sein?

Wenn man eine solche Nachricht hört, überlegt man sich, was darf ich denn tun oder nicht tun, um keine Schwierigkeiten zu bekommen. Man sollte auf jeden Fall alles unterlassen, was nach Unnatürlichkeit aussieht.

Was man tun darf oder lassen sollte:

  • auf keinen Fall Links kaufen
  • nicht an Linktausch teilnehmen
  • nicht schnell viele Links setzen
  • soziale Netzwerke wie Google Plus und YouTube effektiv nutzen
  • Webseiten-Besucher auffordern, die Seite zu „liken“

Google hat sicher nichts dagegen, wenn man seine Website in Branchenbücher und Webkataloge einträgt, gelegentlich in einem Forum einen Link setzt und natürlich in sozialen Netzwerken seine Website bekannt macht.

Auch hier gilt: Gier frisst Hirn. Wer mit Verstand normal vorgeht, hat nichts zu befürchten. Vor allem sollte man wissen, auf welechen Partner man sich einlässt.


Linktausch – Google schlägt zurück

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